Memory / Die Rekonstruktion der Erinnerung

Memory / Die Rekonstruktion der Erinnerung
erforscht den Raum zwischen Tanz und Wissenschaft. Es ist Tanzperformance und gleichzeitig wissenschaftlicher Vortrag.


Der Vortrag
über moderne Erinnerungsforschung und über den therapeutischen Umgang mit belastenden Erinnerungen prallt auf die gleichzeitige Tanzperformance, mit getanzten Experimenten zur Bewegungserinnerung. Memory ist kein fertiges Tanzstück, die Tänzer/innen kreieren und erinnern Bewegungen während der Aufführung, so entsteht Memory - wie jede Erinnerung - im Augenblick neu.  

Der Zuschauer
sieht die Tänzer und Tänzerinnen sich erinnern und erinnert sich seinerseits an das, was er vorher gesehen hat. Der Zuschauer bzw. der Zuhörer konstruiert so jeweils den eigenen Sinnzusammenhang zwischen dem Tanz und dem wissenschaftlichen Text. Genauso wie jede Erinnerung im Zusammenspiel mit der jetzigen Situation neu konstruiert wird.

Die Performance
versucht wissenschaftliche Erkenntnisse und Tanz miteinander zu konfrontieren und zu verbinden. Der Vortrag wird gehalten vom Psychotherapeut Matthias Früh. Das Konzept für diese Tanzperformance entwickelten die Bremer Tänzer/in Katharina Reif und Matthias Früh. Es wurde bereits in verschiedenen Versionen erprobt und wird weiter entwickelt.

Expertinnen antworten
Um 19 Uhr findet ein Interview mit der Tanzwissenschaftlerin Dr. Susanne Schlicher (Umgang mit Erinnerungen im Tanztheater) und der Psychotherapeutin Dr. Christine Block (Umgang mit Erinnerungen in der Therapie) statt


Staff

Projektleitung: Interner LinkMatthias Früh
Text: Matthias Früh, Heike Pourian
Tanzkonzept: Matthias Früh, Interner LinkKatharina Reif
Vortrag/Interview: Dr. Susanne Schlicher, Dr. Christine Block
Tänzerinnen/Tänzer: Matthias Früh, Markus Hoft, Corinna Mindt, Katharina Reif, Ute Schmitt, Harry Seelig

 


Finanzierung

gefördert durch Tanzplan Bremen / Tanzplan Deutschland - eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes