Als die Bilder tanzen lernten &
WerkstattBühne 60+

26. Nov 16
27. Nov 16
Ort: Schaulust im Güterbahnhof/Tor 48

Film-Trailer hier klicken:
www.tanzwerk-bremen.de/index.php

tanzwerk bremen präsentierte zwei Stücke an beiden Abenden:

WerkstattBühne 60+

Ein Streifzug durch die Welt der sieben Todsünden. Verschiedene Choreografien erarbeitet im Rahmen einer Werkstattwoche.
Choreografie: Anne-Katrin Ortmann  Tanz: Gisela Alerte, Uwe Baron, Traute Blum, Ute Bönsel, Agnes Christ-Fiala, Albrecht Clauß, Rainer Dollbaum, Jutta Dollbaum, Helga Kreß, Elke Laudahn-Berger, Irmgard Majer, AnnaElsabe Lehmann, Renate Ogon, Gerhard Schwier, Dietlind Seidler, Monika Vogt-Schön, Brigitte Walk, Rosemarie Weidanz


Als die Bilder tanzen lernten
Nach der erfolgreichen Premiere von „Als die Bilder tanzen lernten“ am 18. Juni freuten wir uns auf ein Wiedersehen mit Charlie Chaplin, Buster Keaton, Fritz Lang und Dick und Doof.
Choreografie: Rolf Hammes  Tanz: Hannelore Erdmann, Elke Hindenburg, Adriana Könemann, Anne Loschky, Kristina Matthiesen, Liisi Salumaa, Maria Schade, Michael Schütz, Meike Thomsen


Weitere Informationen
Als die Bilder tanzen lernten - Von der Idee über den Probenprozess bis zur Aufführung

Eintauchen in die Welt des Stummfilmes, sich hinreißen lassen von großen Gefühlen, von expressiver Mimik und Gestik, eintauchen in diese Hingabe an das Spiel ist die Idee der Performance "Als die Bilder tanzen lernten". Eine Hommage an Charlie Chaplin, Buster Keaton, Fritz Lang, Dick und Doof ist entstanden.

Die Darsteller_innen – im Alter von 26 bis 76 Jahren – tanzen im Kurs „Tanz, Improvisation, Performance“ unter der Leitung von Rolf Hammes.

Über ein Jahr haben sie die wesentlichen Aspekte des Genre Stummfilm erforscht und sich von den "Stummfilm Ikonen" inspirieren lassen.

Während ihrer Recherche haben sie sehr viele Filme gesehen und sich mit ihnen auseinandergesetzt. Schwerpunktmäßig beispielsweise mit Metropolis von Fritz Lang und der große Diktator von Charlie Chaplin (eine Satire auf Adolf Hitler). In diesen Filmen werden ernste Themen ganz unterschiedlich dargestellt. In Metropolis ist die Stimmung eher düster und die Menschen werden im Lauf der Geschichte den Maschinen immer ähnlicher – mechanischer.  Charlie Chaplin dagegen spielte den großen Diktator eher clownesk und mit spielerisch anmutender Leichtigkeit.

Mit diesen unterschiedlichen Darstellungsweisen haben sich die Tänzer_innen eingehend beschäftigt und sich in verschiedene Rollen und Gefühlszustände begeben.

Ein mitreißendes Experiment, das Mut erfordert, einen weit weg bringt in eine Welt des Glamour, des Wahnsinns, des nicht enden wollenden Lachens und Weinens, ins Abstruse, Komische, Dramatische, aber auch in eine Welt, die plötzlich ganz zart und anrührend ist.

Der Titel der Performance wurde adaptiert von der 60er/70er Jahre TV-Serie „Als die Bilder laufen lernten“. (Die Serie zeigte über Jahre hin weg viele Stummfilme und machte sie einem Millionenpublikum bekannt).

In der Performance geht es aber nicht darum das Gesehene eins zu eins wiederzugeben, sondern um eine Weiterentwicklung der wesentlichen Inspirationen während der Erarbeitungsphase und der Transformation in das eigene tänzerische Repertoire. Daraus entstanden verschiedene Bilder und Stimmungen, die collagenartig zusammengestellt und dann auf die Bühne gebracht wurden.

Aufgeschnappt - aus Gesprächen am Rande

 

Hier finden Sie zwei Presseartikel zur Veranstaltung:

Stadtteil-Kurier

taz bremen