El Paraiso

Die Inszenierung von El Paraiso zeichnet eine düstere Allegorie auf die Schatten der Globalisierung an den Grenzen Europas. Sie behandelt die brisanten Themen europäische Immigration, nationalen Rassismus und den Konflikt der Kulturen. "El Paraiso" erzählt von den physischen und psychischen Auswirkungen industrieller Ausbeutung unseres liberal-demokratischen Europas gegenüber seinen ausländischen Lohnarbeitern.

Im Februar 2000 kommt es in der andalusischen Kleinstadt El Ejido zum Mord an einer Spanierin durch einen marokkanischen Tagelöhner. Die "spanische Seele" kocht. Als die junge Frau zu Grabe getragen wird, bricht rasender Volkszorn los und eine blutige Hetzjagd der spanischen Einwohner gegen die marokkanischen Immigranten beginnt. Ein Stück über Verflechtungen, Abhängigkeiten und den CLASH OF CULTURES.


Produktion: kompanie tanzwerk
Projektleitung/Inszenierung: Rolf Hammes, Kevin Young
Tanz: Bettina Havers, Anne-Katrin Ortmann, Iñaki Bustamant, Daniel Drabek, Oren Lazovski, Rocco Schelletter
Choreografie: Rolf Hammes, Oren Lazovski, Ensemble
Dauer: 90 Min.
Aufführungen: 12./13./16./17.03.05
Ort: Güterbahnhof Tor 48, Junges Theater
Premiere im Rahmen von: TANZbremen - TANZeuropa

Gefördert durch den Senator für Kultur, Waldemar Koch Stiftung, TANZstadt:Bremen, Kulturhauptstadtfonds Bremen 2010