Freistil 2011

Alles ist möglich bei FREISTIL, denn auf der Bühne steht alles unter dem Motto der Improvisation. Künstler/innen verschiedener Sparten zeigen improvisierte Stücke (no ready-mades!) in Soli oder Gruppenkonstellationen. Mit ihren unterschiedlichen Herangehensweisen und Möglichkeiten lassen sich Tänzer, Schauspieler und Musiker zusammen vom Augenblick inspirieren und gehen spontan auf Stimmungen und Impulse ein. So entstehen bei FREISTIL immer wieder neue und einmalige Improvisationen und Experimente. Es wird ernst, humorvoll oder skurril, je nachdem wer performt. Die Besetzung der einzelnen FREISTIL Veranstaltungen ist immer anders.

FREISTIL - die  Plattform für die Kunst der Improvisation auf der Bühne   
ist ein gemeinsames Label und eine Zusammenarbeit von tanzwerk bremen, theaterlabor bremen, Tanzfabrik Berlin, Schule für Tanz, Clown und Theater (TuT) Hannover.

FREISTIL - Für mehr Vielfalt, Austausch, Inspiration und ein starkes Netzwerk!
Wir freuen uns auf zahlreiche Performer/innen aus dem Bremer Raum und darüber hinaus. 

 

Performances vom 13. Februar 2011

Tanz, Wort und Ton & Narrenspiegel 
mit Daniela Schlemm / Katrin Geller // Fool Theater / Tanz
Wer außer ein Narr würde auf eine leere Bühne treten ohne eine Idee zu haben was er sagen oder tanzen wird, um dann mit dem zu spielen was gerade präsent ist. Eine Improvisation aus dem leeren Raum, voller Möglichkeiten!

Wort, Tanz und Klang 
mit Jörn Schipper // Musik
Worte, Geräusche und elektronische Klänge sind das Material aus dem der Musiker Jörn Schipper seine Soundscapes frei entwickelt. Dabei stehen Struktur und Improvisation nicht im Widerspruch, sondern verkörpern gleichfalls Gehörtes und Unerhörtes. Elektronische Präzision und menschliche Unzulänglichkeit begegnen sich hier und gestalten das Geschehen in jedem Falle überraschend.

Awakening 
mit Kathleen Barberio // Buthoeskes MaskenTanzTheater
Ein weißer Sturmvogel zieht seine Bahnen, vorwärts, rückwärts, in großen Schritten und Kreisen...fest im Griff eine Angel...so langsam füllt sich die Bühne...mit kleinen Schiffchen aus Papier...die Schritte und Kreise werden kleiner bis...?


Zeit ist Raum
mit Marco Jodes / Alessandra Corti // Tanz
Raum. Zeit. Abstand. Timing. Distanz. Nähe. Aktion. Reaktion. Veränderung. Ich mag Dich. Oder nicht? Jetzt. Hier. Ich bleibe. Du nicht. Später. Nebenan. Vorhin. Hinter mir. Gleich. Ausser Dir.


Performances vom 15. Mai 2011


AufTauchen
mit Alexandra Benthin, Johanna Schlösser
Zwei Schwimmerinnen unter Wasser, die abtauchen, baden, umher tauchen, eintauchen, in die Tiefe gehen, stippen, tunken, untertauchen, versinken, auftauchen.


Loop // Improvisiertes Musik-Theater mit dem Ensemble Stupid Lovers Bremen
mit Nicole Erichsen, Gunter Lösel, Felix Elsner, Ilka Siedenburg
Ein vom Publikum benanntes Kinderlied wird zum Ausgangspunkt für eine wilde, spontane Achterbahnfahrt, angetrieben von freier Assoziation und Musik. 2 Improvisationsspieler stürzen sich in eine rasche Szenenfolge und geraten dabei in Schleifen und Loops: Gesten, Tonfolgen, Bilder und Dialogfetzen tauchen unverhofft an unerwarteter Stelle wieder auf und bilden Zeitschleifen. Vor den Augen der Zuschauer entsteht so ein Netzwerk voller seltsamer Zusammenhänge und Bedeutungen. Die ebenfalls improvisierte Musik schafft weitere Rückkopplungen und Verschiebungen. Am Ende ist das Kinderlied nicht mehr das, was es mal war...Experimentelles Improvisationstheater mit musikalischen Spezialeffekten.

PFP-Praktische Funktionsprüfung (unter Berücksichtigung des Lust- Faktors) 
mit Corinna Mindt
Inhalt: Funktionen sichtbar machen, auf den Prüfstand stellen...
Ziel: größtmögliches Spektrum an lustbringenden Bewegungen schaffen, verfolgen und präsentieren


Heute 2 Königin
mit KLANK // Reinhart Hammerschmidt, Christoph Ogiermann, Tim Schomacker, Hainer Wörmann
In der Tat: Es ist eine Frage der Handhabung. Oder auch der Handhabe.
Als Duo, Trio oder Quartett beziehen sich KLANK eigensinnig auf ihr Instrumentarium. Dieses reicht von einem Streichquartett-Torso aus Violine und Kontrabass über eine selten so unrockistisch gehörte Gitarre bis hin zu diversen Alltagsgegenständen, denen Geräusche abgerungen werden, die sie in Küche, Bad und Wohnzimmer selten fabrizieren. Oder sollte man sagen: Hier dürfen sie mal, wie sie wollen? Was indes auch für den eher klassischen Instrumententeil des KLANK-Apparats gilt.